WOHNGELD

Wohnen kostet Geld – oft zuviel für den, der ein geringes Einkommen hat. Deswegen gewährt der Staat in solchen Fällen finanzielle Hilfe: das Wohngeld. Es wird als Zuschuss gezahlt.

Ob und in welcher Höhe Ihnen Wohngeld zusteht, richtet sich nach folgenden Kriterien:
 


Bei der Haushaltsgröße zählen alle Familienmitglieder mit, die einen gemeinsamen Haushalt führen. Bei der Ermittlung des Familieneinkommens geht das Wohnungsamt in der Regel von den im Bewilligungszeitraum zu erwartenden Einnahmen aus.

Bei der Bewilligung von Wohngeld ist die monatliche Miete (oder Belastung) nur bis zu einem bestimmten Höchstbetrag zuschussfähig. Dieser richtet sich u. a. nach der Größe des Haushalts, dem Jahr der Bezugsfertigkeit der Wohnung und bestimmten Ausstattungsmerkmalen.

Beim Wohngeld spielt es keine Rolle, ob Sie in einem Altbau oder Neubau wohnen.

Studenten erhalten dagegen grundsätzlich kein Wohngeld, wenn sie dem Grunde nach Anspruch auf Leistung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz haben.

Mieter, die laufende Leistungen der Sozialhilfe oder Kriegsopferfürsorge beziehen, erhalten - bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen - pauschaliertes Wohngeld ohne besonderen Antrag von der zuständigen Sozialhilfebehörde bzw. Kriegsopferfürsorgestelle.

Wohngeld bekommen Anspruchsberechtigte nicht automatisch. Dafür muss ein Antrag gestellt werden. Die entsprechenden Formulare sind beim bezirklichen Wohnungsamt erhältlich.